Eine Kurzgeschichte

1990 wurde das Heidelberger Institut für systemische Forschung von Mitgliedern der IGST und Mitarbeitern des Institutes für psychoanalytische Grundlagenforschung und Familientherapie der Psychosomatischen Uni-Klinik Heidelberg (damaliger Direktor: Prof. Dr. Helm Stierlin) mit dem Ziel gegründet, auch nach der anstehenden Emeritierung von Helm Stierlin (1991), Systemischem Denken einen Ort zu geben und es über das therapeutische Feld hinaus zu tragen. Das Heidelberger Institut hatte seit 1991 seinen Sitz in der wunderschönen Jugendstilvilla im Heidelberger Stadtteil Neuenheim, in der Kussmaulstr. 10., gemeinsam mit der IGST.

Hoc erat in votis.
- Hier zu sein, war mein Herzenswunsch -
— Horaz

In der Kussmaulstr. 10 hatte das Institut schöne Seminarräume und Büros für einen Teil der Institutsmitglieder. Neben der Ausbildung systemischer Therapeuten (innerhalb der IGST) wurden Anfang der 90er Jahre über das Heidelberger Institut für systemische Forschung Weiterbildungskurse u.a. in „Systemischer Beratung“ angeboten. Ausbilder waren zunächst Peter W. Gester, Hans Rudi Fischer, Fritz B. Simon und Gunthard Weber, später (1996) kam Arnold Retzer dazu. In dieser Zeit wurden auch mehrere Managementkongresse vom Institut aus veranstaltet.

Gründung des Institutes

1999 wurde dann das Zentrum für systemische Forschung und Beratung GmbH durch Ute Clement, Ulrich Clement, Hans Rudi Fischer, Peter W. Gester und Arnold Retzer gegründet. Die Weiterbildungen zu Systemischen Themen fanden bis zum Jahre 2007 in der Kussmaulstr. 10 statt.

Neues Domizil Seit 2008

Nachdem der Mietvertrag Ende 2007 in der Kussmaulstraße auslief und das Haus für die inzwischen gespaltene Gruppe zu groß war, ist das Zentrum für systemische Forschung und Beratung GmbH in eine ebenso schöne, aber noch lauschiger gelegene Villa im Herzen der Stadt Heidelberg umgezogen. Seit Januar 2008 sitzt die GmbH gemeinsam mit der IGST und dem Heidelberger Institut für systemische Forschung in der Gaisbergstraße, nur zwei Minuten Fußweg vom Heidelberger Bismarckplatz entfernt. Vom neuen Institutsgebäude kann man direkt über den Gaisberg zum Heidelberger Schloss laufen.

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